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6,8 Milliarden Menschen leben derzeit auf diesem Planeten und jährlich kommen etwa 79 Millionen weitere hinzu. Um deren stetig steigenden Strombedarf zu stillen, werden Kraftwerke mit immer höherer Leistung gebaut. Oft stehen diese Anlagen weit von den „stromhungrigen Metropolen“ entfernt. Damit der Strom dort ankommt wo er benötigt wird, nutzt man z. B. die Technik der sogenannten Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ.  Beispiel für eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung: Offshore-Windparks werden mittels HGÜ mit dem Festland verbunden. Derzeit entsteht in Europa eine neue HGÜ-Anlage, die der Energieübertragung zwischen den Niederlanden und England dienen wird. Diese Anlage überwindet eine Distanz von 250 Kilometern, zum Teil mittels Seekabel durch den Ärmelkanal, und ist auf eine Leistung von 1.000 Megawatt ausgelegt. Viel Technologie steckt dahinter wenn es heißt, elektrische Energie in diesem Ausmaß von einem Ort zum anderen zu „transferieren“. Einen Teil des Know-hows für das Engineering und bei der Erstellung der Schaltungsunterlagen für diese HGÜ-Anlage liefert ein encad-Team aus dem Bereich Elektrotechnik in Nürnberg. |